This book was created with Inkfluence AI · Create your own book in minutes. Start Writing Your Book
der mann im skript
Fiction

der mann im skript

by Marika Böwe · Published 2026-06-28

Created with Inkfluence AI

40 chapters 99,051 words ~396 min read German

Ein Brief nach Paris, ein Hypnose-Skript im Mantelfutter, und plötzlich reagiert Emil, als hätte jemand anders die Regie übernommen. In den 1920ern führt ihn die Suche nach dem Meisterpsychiater durch Liebe, Psychose und eine Realität, die sich nicht festnageln lässt. Traum und Wirklichkeit greifen ineinander. Und du willst wissen, wie weit das geht.

Table of Contents

  1. 1. Der Wiener Ruf nach Frankreich
  2. 2. Hypnose-Skript im Mantelfutter
  3. 3. Die falsche Adresse in Paris
  4. 4. Der erste Blick auf den Meister
  5. 5. Freuds Brief, der nie ankam
  6. 6. Der Hypnoseversuch mit falschem Probanden
  7. 7. Die Notiz: „Er ist schon da“
  8. 8. Korridorwechsel hinter verschlossenen Türen
  9. 9. Liebe im Schatten des Lehrstuhls
  10. 10. Die Hochzeitseinladung in Wien
  11. 11. Der Bibliothekar mit fremder Stimme
  12. 12. Das Manuskript verschwindet beim Blinzeln
  13. 13. Die Uhrzeit führt in den Regen
  14. 14. Der Meister spricht ohne Emil
  15. 15. Emils Zettel an die Freundin
  16. 16. Der Name der Freundin wird gelöscht
  17. 17. Lucien Armand zeigt ein Foto
  18. 18. Hypnose auf dem Hörsaalpodest
  19. 19. Der Traumprotokoll-Fehler im Tagebuch
  20. 20. Halbmond über dem Universitätsgarten
  21. 21. Der Meister fordert Emil zum Abschied
  22. 22. Die Rückreise scheitert an der falschen Bahn
  23. 23. Lucien Armand verschweigt den Aktenfund
  24. 24. Der Wiener Briefkopf im fremden Hotel
  25. 25. Die Tür öffnet sich in sein Klassenzimmer
  26. 26. Das Gespräch mit dem unsichtbaren Assistenten
  27. 27. Mondlichtschrift verrät die nächste Sitzung
  28. 28. Der Meisterpsychiater unterschreibt Emil um
  29. 29. Emils Name klingt plötzlich fremd
  30. 30. Der Wiener Ring im falschen Spiegel
  31. 31. Die letzte Frage: Wer hypnotisiert wen?
  32. 32. Der Universitätsgarten wird zum Bühneplan
  33. 33. Emils Geständnis an den Schatten
  34. 34. Die Freundin existiert nur als Tonband
  35. 35. Die Sitzung bricht in Lachen aus
  36. 36. Emil wird zum Protokoll selbst
  37. 37. Die Tür zur Universität schließt sich
  38. 38. Der Meister küsst die Uhr rückwärts
  39. 39. Der Hochzeitstermin wird zur Gerichtsverhandlung
  40. 40. Letzter Traum: Emil unterschreibt sich frei

Preview: Der Wiener Ruf nach Frankreich

A short excerpt from “Der Wiener Ruf nach Frankreich”. The full book contains 40 chapters and 99,051 words.

Emil Shappo zog den Brief noch einmal näher an die Lampe, als müsse das Papier selbst ihm antworten. Die Einladung nach Paris war in einer Handschrift verfasst, die zwischen akademischem Stolz und hastigem Zittern schwankte; sie hatte diese Art von Druck, der nicht durchs Auge ging, sondern durch etwas Tieferes. Draußen stand Wien in der frostigen Dämmerung, und im Zimmer darüber, wo die Nachbarn seit Tagen heimlich stritten, klang ein Stuhlbein über den Boden wie ein dünnes Messer. Emil spürte, wie der Ton ihm in den Nacken stieg, und er zwang sich, die Zeilen zu lesen, bis sie seinen Blick nicht mehr veränderten.


Er legte den Brief auf die Tischkante, damit er nicht so sehr nachgab, wenn seine Finger ihn streiften. Dann prüfte er die Details: Absender, Datum, Ort der Ankunft - und dieser eine Satz, der sich nicht wie ein Satz anfühlte, sondern wie eine Anweisung an seinen Körper. Meisterpsychiater an der Universität in Frankreich, stand dort, und darunter ein Datum, das zu nah lag. Emil dachte an das Gesicht seiner Freundin in Wien, an den Geruch von Kaffee, den sie am Abend immer mitbrachte, und an das Versprechen, das er ihr gegeben hatte, halb aus Überzeugung, halb aus Trotz gegen die Zeit. Heiraten, sagte er sich, bald. Und doch: Das Papier zog an ihm, als wäre es nicht geschrieben, sondern aus einer anderen Richtung gefaltet.


Seine Prüfung wurde unterbrochen, als der Traum wieder anklopfte - nicht wie Erinnerung, sondern wie eine zweite Wirklichkeit, die sich zwischen die Dinge schob. Vor seinem inneren Auge stand plötzlich ein Bahnhofsvorplatz, nass und glänzend, als hätte jemand die Luft mit Tinte eingerieben. Er sah die Wiener Bahnhofsvorhalle, sah Menschen mit Mützen, deren Nähte im Licht zu flimmern schienen. Und er hörte eine Stimme, die in keiner Sprache zu ihm sprach, sondern in einer Tonhöhe, die seinen Gedanken bestimmte. Emil blinzelte, und im selben Moment fühlte er, wie sein Schreibtisch kalt wurde, obwohl die Lampe brannte. Er rieb sich über das Handgelenk, als könnte er dort den Traum abstreifen, doch die Haut blieb unbeteiligt.


„Emil“, hatte seine Freundin am Morgen gesagt, als er sich die Jacke über die Schultern legte, „Paris klingt immer nach Abenteuer. Aber du… du bist kein Abenteurer.“ Sie hatte es nicht böse gemeint; sie hatte es wie eine Behauptung ausgesprochen, die sie gegen die Welt setzen wollte. Emil hatte genickt und war dabei nicht ganz sicher gewesen, ob er ihr Gesicht wirklich gesehen hatte oder nur die Vorstellung davon. Jetzt, in seinem Zimmer, spürte er die Lücke zwischen dem Versprechen und dem Brief, und die Lücke füllte sich mit diesem Bahnhofsvorplatz.


Er stand auf. Der Stuhl knarrte, und das Geräusch passte so genau in den Traum, dass Emil kurz die Orientierung verlor. Als er die Einladung in die Tasche steckte, fühlte sich das Papier schwerer an, als wäre es mit etwas getränkt: mit Eisen, mit kalter Kohle, mit dem Schimmer von nassem Stein. Er nahm seinen Mantel, schob die Hand gegen die Innentasche, in der das Ticket später liegen würde, und ging hinaus in Wien, als müsse er den Traum nicht bekämpfen, sondern ihm folgen.


*


In der Bahnhofsvorhalle war das Licht anders als in Erinnerung. Es kam nicht nur von oben, es schien aus den Gesichtern zu sickern, aus den Schatten der Säulen, aus der Art, wie Menschen ihre Schritte setzten, als wäre der Boden eine Frage, die man beantworten musste. Emil trat ein und spürte sofort diese feuchte Kälte an den Knöcheln. Der Stein war glatt vom Wetter, und sein Schuhsohlengefühl wurde zu einem Rhythmus, der ihm nicht gehörte. Überall Stimmen, das Klirren von Gepäckketten, das kurze Rufen eines Schaffners, das sich in der hohen Decke verfing wie ein Faden, der nicht weiter will.


Er suchte nach einem Schalter, nach Ordnung, nach dem bekannten Muster: Fahrkarte kaufen, Richtung merken, warten. Doch jedes Mal, wenn sein Blick sich auf eine Tür, eine Uhr, ein Schild fixierte, tauchte der Traum dazwischen auf - nicht als Bild, sondern als Entscheidung, die in seinem Kopf bereits getroffen war. Ein Durchgang zwischen zwei Säulen, dachte er, und er ging dorthin, obwohl er in Wien noch nie so gelaufen war. Seine Finger fanden die Innentasche, und als er den Brief berührte, fühlte er eine zweite Schrift in seiner Hand - als wäre das Papier nicht nur Einladung, sondern auch Hypnose, versteckt in der Struktur der Buchstaben.


„Herr Doktor?“ Der Kassierer blickte Emil an, als würde er ihn aus einer früheren Zeit kennen. Der Mann war zu jung für diesen Blick; das machte Emil misstrauisch. „Wohin?“


Emil hörte sich selbst antworten, ohne sicher zu sein, ob er das Wort gewählt hatte. „Paris. Sofort.“ Er bemerkte, wie seine Stimme zu fest war, zu glatt, als habe jemand anderes sie durch ihn gesprochen. Der Kassierer blätterte in einem Register, dessen Seiten sich trocken und knisternd anfühlten, obwohl Emil sie nur sah....

About this book

"der mann im skript" is a fiction book by Marika Böwe with 40 chapters and approximately 99,051 words. Ein Brief nach Paris, ein Hypnose-Skript im Mantelfutter, und plötzlich reagiert Emil, als hätte jemand anders die Regie übernommen. In den 1920ern führt ihn die Suche nach dem Meisterpsychiater durch Liebe, Psychose und eine Realität, die sich nicht festnageln lässt.

This book was created using Inkfluence AI, an AI-powered book generation platform that helps authors write, design, and publish complete books. It was made with the AI Novel Writer.

Frequently Asked Questions

What is "der mann im skript" about?

Ein Brief nach Paris, ein Hypnose-Skript im Mantelfutter, und plötzlich reagiert Emil, als hätte jemand anders die Regie übernommen. In den 1920ern führt ihn die Suche nach dem Meisterpsychiater durch Liebe, Psychose und eine Realität, die sich nicht festnageln lässt. Traum und Wirklichkeit greifen ineinander. Und du willst wissen, wie weit das geht.

How many chapters are in "der mann im skript"?

The book contains 40 chapters and approximately 99,051 words. Topics covered include Der Wiener Ruf nach Frankreich, Hypnose-Skript im Mantelfutter, Die falsche Adresse in Paris, Der erste Blick auf den Meister, and more.

Who wrote "der mann im skript"?

This book was written by Marika Böwe and created using Inkfluence AI, an AI book generation platform that helps authors write, design, and publish books.

How can I create a similar fiction book?

You can create your own fiction book using Inkfluence AI. Describe your idea, choose your style, and the AI writes the full book for you. It's free to start.

Write your own fiction book with AI

Describe your idea and Inkfluence writes the whole thing. Free to start.

Start writing

Created with Inkfluence AI